Bodendecker

Vinca minor, une bonne plante vivace couvre sol

Hier sind sie – unsere schönen Bodendecker, wie Gartenliebhaber landauf und landab sie schätzen.

Seit Jahren beobachten wir in unserem Gartenbetrieb ein wachsendes Interesse an bodendeckenden Stauden. Unsere Lebensumstände, die städtische Umgebung, die wenige Zeit, die wir angesichts unserer Alltagsverpflichtungen für den Garten aufbringen können, dazu der Wunsch, unser Umfeld so schön wie möglich zu gestalten, ohne dabei den Pflegeaufwand auf die Spitze zu treiben – es gibt viele Gründe, warum man sich für Bodendecker anstelle eines Staudenbeets oder einer Steinanlage entscheidet.

Wer allerdings hofft, hier einen lebendigen Rasenersatz zu finden, der bei weniger Aufwand als eine Rasenfläche genauso schön und vital und obendrein ebenso trittfest ist, dem muss ich leider verraten: ... ... Eine solche Pflanze gibt es nicht. Auch Bodendecker erfordern ein gewisses Mindestmaß an Aufmerksamkeit.

Bodendecker verstehen

Auch wenn Bodendecker häufig denselben Zweck erfüllen sollen wie mineralischer oder organischer Mulch, gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied: Bei Bodendeckern handelt es sich um lebende Pflanzen. Dies sollte man immer im Hinterkopf haben, denn wie jedes andere Gewächs kennen auch unsere bodendeckenden Stauden Jahreszeiten: Blütenentwicklung, Herbstfärbung, Wachstumsphasen. Bodendecker unterscheiden sich in wintergrüne und sommergrüne Stauden. Viele Arten bilden dank ober- oder unterirdischer Ausläufer einen dichten Rasen, bei anderen legen sich die Laubtriebe als dichtes Kissen locker auf den Boden und verhindern so den Aufwuchs unerwünschter Pflanzen.

Die Bezeichnung verrät es bereits: Bodendecker dienen in erster Linie dazu, nackten Boden zu bedecken und dabei Wildkräuter – landläufig als „Unkraut“ bezeichnet – zu unterdrücken. Doch auch in gestalterischer Hinsicht haben sie ihre Vorzüge, denn sie können für eine ausgezeichnete Flächenwirkung sorgen. So kommen Bodendecker bevorzugt als Wegbegleiter oder zum Hervorheben eines Mauerverlaufs zum Einsatz, als Trogbepflanzung, als Hangbepflanzung und zu Füßen von Sträuchern, als Erosionsschutz, als Weichzeichner für Pflasterkanten und als Rasenersatz.

Bodendecker auswählen

Bodendeckende Stauden existieren für sämtliche Pflanzsituationen: von vollsonnig bis halbschattig oder gar schattig, vom sonnig-trockenen Magerstandort bis zum feucht-sonnigen Uferbereich.

Welche Bodendecker Ihnen zur Auswahl stehen, wird durch die Bodenbeschaffenheit und die Lichtverhältnisse an dem von Ihnen dafür vorgesehenen Pflanzplatz bestimmt. Darüber hinaus gibt es eigentlich nur drei Grundregeln, die beachtet werden sollten: Beschränken Sie sich auf wenige unterschiedliche Pflanzenarten, damit das Ergebnis nicht als Durcheinander erscheint; verwenden Sie für kleine Flächen wie etwa Pflasteraussparungen bevorzugt kleinlaubige Arten; kombinieren Sie Pflanzen mit Bedacht. Wo von einem wenig raumgreifenden Bodendecker drei Exemplare für Bodenschluss sorgen, genügt von den wuchsfreudigeren Arten oft schon ein einziges. Um Ihnen die Suche nach dem für Ihren Pflanzplatz geeigneten Bodendecker zu erleichtern, haben wir unser Sortiment an bodendeckenden Stauden in fünf Kategorien unterteilt:

  1. Bodendecker für Sonne
  2. Bodendecker für Schatten bis Halbschatten
  3. Bodendecker für mageren, trockenen Boden
  4. Bodendecker für guten Gartenboden
  5. Bodendecker für den Japangarten

Bodendecker pflegen

Die Pflanzen, von denen wir hier sprechen, benötigen ein gewisses Mindestmaß an Pflege. Vor dem Einpflanzen heißt es Unkraut ziehen – und zwar gründlich. Denken Sie daran, den noch freien Boden zwischen den neu gepflanzten Bodendeckern regelmäßig zu hacken, dazu Mulch und organischer Dünger im Frühjahr – so können sich auch diese Stauden optimal entwickeln. Und noch ein Tipp: Auch Bodendeckern profitieren von gelegentlichem Ausputzen!

Eine dünne Lage Mulch (organischer Düngemulch oder gesiebter reifer Kompost) fördert das Wachstum; nach Möglichkeit sollte dieser schon bei der Anpflanzung der Bodendecker ausgebracht werden. Von Mulchfolie hingegen ist grundsätzlich abzuraten, ob gewebeartig oder nicht. Hierbei handelt es sich um ökologischen Unsinn, denn ein solches Unkrautvlies bewirkt, dass sich die Pflanzen und ihr Wurzelsystem nicht harmonisch entwickeln können; darüber hinaus ist es bei der Pflege – vom Düngen bis hin zur Pflanzenteilung – überaus hinderlich.

Achtung Herbstlaub: Eine dicke Laubschicht ist der guten Entwicklung Ihrer Bodendecker nicht gerade förderlich. Entfernen Sie herabgefallenes Laub daher behutsam mit dem Rechen oder einem geeigneten Besen. In der Stadt kann es hin und wieder notwendig sein, immergrüne Bodendecker abzubrausen und so vom Staub zu befreien.

Hat die Fläche nach einigen Jahren eine Auffrischung nötig, nehmen Sie die Bodendecker komplett auf, arbeiten Sie Bodenverbesserer ein, und setzen Sie gesunde Teilstücke der Pflanzen ein.

Die richtige Pflanze am richtigen Ort

Sie suchen den perfekten Bodendecker für einen ganz bestimmten Standort? Sie sind sich über die dortigen Lichtverhältnisse und die Bodenbeschaffenheit im Klaren? Dann verwenden Sie doch unsere Expertensuche, die auf individuelle Auswahlkriterien wie Farbe, Blühzeitpunkt und Verwendungszweck eingeht. Erfolg bei der Suche ist Ihnen gewiss, denn Bodendecker sind im Allgemeinen sehr lebenslustige Gesellen (zugegeben – manchmal ein wenig zu sehr ;-).

Illustration:Vinca minor L. Grandes Heures Anne de Bretagne - L. -Bourdichon, J., 1505-1508

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